Die Geschichte dahinter

Mein Leben war nicht immer so wie heute. Meine Geschichte dahinter.

 

Ich bin 1976 in Nürnberg (D) geboren und in der Nähe von Nürnberg zusammen mit meiner Zwillingsschwester bei meinen Eltern aufgewachsen.

 

Die GESTALTBAR wurde 2012 von mir ins Leben gerufen, in einer Phase, wo es mir gesundheitlich schlecht ging. Mein Alltag war gezeichnet von vielen Schmerzen und zahlreichen Symptomen. Ich brauchte eine Ablenkung von den Therapien und eine neue Motivation und ein neues Ziel im Leben.

 

Ursprünglich war die Idee, meine Kreativität und meine Passion für Interior Design (Inneneinrichtung) und schöne Accessoires unter diesem Label zu vereinen nach dem Motto "Räume sind gestaltbar und nehmen dadurch Gestalt an." Wohn(T)Räume zu realisieren und dadurch Menschen glücklich zu machen, war mein Ziel. Meine Vision war, in einem zweiten Schritt einen Store zu eröffnen, der das Schöne - Shoppen - mit dem Angenehmen - Relaxen, Geniessen, Innehalten - verknüpft. Der Store sollte neben dem Showroom mit Wohn-Produkten eine gemütliche Bar- & Lounge-Ecke haben (daher der Firmenname GESTALTBAR), die es meinen Kunden ermöglicht, in Ruhe einen Drink zu nehmen und sich dabei von den Produkten und Accessoires oder einem Beratungsgespräch mit mir inspirieren zu lassen.


Bereits in meiner Kindheit entdeckte ich nämlich meine Begeisterung für Design aller Art und mein Talent im Gestalten. Gleichzeitig kristallisierte sich im Laufe meiner Schulzeit mein Interesse für Betriebswirtschaft und Sport heraus. Demzufolge schwankte ich bei der Ausbildungswahl zwischen einer kreativen Richtung (Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur oder Kommunikationsdesign) und einer soliden Ausbildung (Betriebswirtschaft oder Sportökonomie). Ich entschloss mich für zweiteres und absolvierte ein Studium der Betriebswirtschaft mit Nebenfach Spanisch an der Universität Bayreuth (D) und an der Universidad de Valladolid (ES) mit grossem Erfolg. Mein 1-jähriger Aufenthalt in Spanien während meines Studiums war ein Highlight währen meiner Studienzeit. Ich spreche fliessend Deutsch, Englisch und Spanisch.

 

Nach meinem Studium in Deutschland und Spanien bot sich im Sommer 2002 mein beruflicher Einstieg in der Schweiz an, was ich dankend annahm. Anfängliche Schwierigkeiten bezüglich Bleibestatus aufgrund befristeter Anstellungen schreckten mich nicht ab. Ich fand schliesslich Anfang 2005 eine grossartige Festanstellung bei einer der weltweit grössten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Unternehmensberatungen in Zürich und mein Aufenthalt war gesichert. Es folgten weitere Anstellungen in weltweit tätigen Konzernen bis zum mittleren Kader Management mit Teamführung.

 

Privat war ich zu diesem Zeitpunkt bereits einige Jahre mit meinem Partner zusammen, wir beschlossen, ein Haus zu bauen und verlobten uns.

 

Heute blicke ich auf eine über 15-jährige Karriere als Projekt-, Proposal- & Marketing Manager in den Bereichen Wirtschaftsprüfung/ Unternehmensberatung (sog. „Big 4“), IT und Banking sowie mit meiner ersten eigenen Firma, der PROPOSAL FACTORY, die ich irgendwann aus gesundheitlichen Gründen stilllegen musste, zurück. 

 

Bis heute lebe und arbeite ich in der Schweiz und durfte bereits 4 Kantone kennen lernen.


Wenn man diese Zeilen so liest, denkt vermutlich jeder: "Toll, die hat ihren Weg gemacht und es geschafft. Sie ist erfolgreich und glücklich." Was wir Menschen nicht gelernt haben, ist, dass diese äusseren Aspekte wie Karriere, Erfolg und Statussymbole eine Art Maske der Menschen sind. Sie können vieles im Leben kaschieren, je nachdem, wie oberflächlich das Umfeld ist, in dem man sich befindet. Und diese Aspekte spiegeln meist nur sehr wenig bis nichts vom wahren SEIN eines Menschen wider.

 

Nun also zu meiner 2. Hälfte meiner Geschichte: Die oben beschriebene Zeit während meiner beruflichen Karriere ist nicht nur von Erfolg geprägt. Zahlreiche gesundheitliche Rückschläge vielen in diese Zeit. Ich erlitt im Laufe meines Lebens mehrere unverschuldete Auffahrunfälle und 3 weitere Sport-Unfälle, die meine Wirbelsäule und letztendlich meinen ganzen Körper sukzessive schwächten. 

 

Ich erlebte mehrmals Mobbing am Arbeitsplatz. 2012 erreichte ich den absoluten Tiefpunkt in meinem Leben. Ich wurde aufgrund meiner Schmerzen vollständig arbeitsunfähig und verlor meine Anstellung. In den darauffolgenden 3 Jahren waren meine Lebensqualität und mein Lebensradius aufgrund starker Schmerzen und zahlreicher Symptome sehr stark eingeschränkt - auch zum Leidwesen meiner Familie, meines damaligen Partners/Verlobten und meines Umfeldes.

 

Obwohl es Tage gab, an denen es mir wirklich äusserst miserabel ging und ich dunkle Gedanken hatte, weil das keinem "normalen" Leben mehr entsprach, war ich innerlich fest davon überzeugt, dass es einen Weg der Heilung gibt. Ich bekam den inneren Impuls, dass ich etwas grundlegend ändern soll. Was das jedoch war, konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen. Meine Aufgabe bestand also darin, mich in Geduld zu üben und den oder die richtigen Therapeuten zu finden, die mir den Schlüssel zum Durchbruch zeigten, um mich aus meinem Tief zu befreien und zu selbst heilen. Eine Zeitschrift war für mich der erste, echte Impuls und Wendepunkt auf meinem Heilungsweg.

 

Mit der Zeit wurde mir immer klarer, dass mir meine Erlebnisse etwas sagen wollen. Mit einem "das war eben Pech" oder "Zufall" wollte und konnte ich mich nicht mehr zufrieden geben. Das ergab für mich einfach keinen Sinn.

 

Ich machte mich daher also auch auf den Weg, eine Antwort auf das "Warum" zu finden. Ich war zudem - wie bereits erwähnt - fest überzeugt, dass es einen Weg raus aus dem Schmerz gibt, ich mich dadurch heile und wieder gesund werde, auch wenn mir alle Schulmediziner und Ärzte und fast alle Therapeuten zu dem Zeitpunkt einredeten, dass ich ein Leben lang mit den Schmerzen und Symptomen als Folge der Unfälle und den damit verbundenen zahlreichen Einschränkungen leben müsse, was mir auch mehrere ärztliche Gutachten attestierten. 


Ich galt 2011/2012 als austherapiert, d.h. also unheilbarer Schmerzpatient. Dieses Urteil wollte ich nicht akzeptieren. Ich spürte noch eine enorme Lebensenergie in mir, obwohl ich andererseits total energie- und kraftlos war. Ich spürte ein inneres Feuer in mir, das zum Glück nicht ausgehen wollte. Ich, mein Körper, mein Geist, meine Seele entschieden sich definitiv fürs Leben. Ich wollte wieder leben, Lebensfreude wiederfinden, Spass haben, glücklich SEIN - nicht einfach nur überleben. Ich steckte also meine ganze Energie und meine ganzen Ersparnisse rein, DEN Weg zu finden, der mich aus meinem Schmerzdilemma befreit.

 

Ich lernte im Frühling 2012 einen englischen Arzt kennen, der mit seiner eigens entwickelten Methode aus westlichen und asiatischen Methoden bereits grossen Erfolg verbuchte, mir damit zum ersten Mal einen ganzheitlichen Heilansatz näher brachte und mir entscheidende Hinweise und Tipps gab. Ich beschäftigte mich von da an mehr und mehr mit alternativen Heilmethoden und spiritueller Energie- und Bewusstseinsarbeit als Ergänzung zur Schulmedizin und bin dabei ganz tollen und interessanten Menschen begegnet. Ausserdem hatte ich ja bereits meine neue Zeitschrift, die mir weitere äusserst wertvolle Einblicke und Impulse in diese neue Welt lieferte.

 

Eine Stimme in mir sagte, dass das DER Weg meiner Heilung ist, ganz gleich, wie lange das dauert und ganz gleich, was meine Ärzte mir sagten. Ich probierte vieles aus und merkte mit der Zeit erste positive Ergebnisse. Diese motivierten mich, meinen Weg liebevoll konsequent weiterzugehen, ganz gleich, was auch mein Umfeld davon hielt und ganz gleich, wie oft ich Rückschläge erfuhr, die dann sofort wieder mein Ego hervorriefen, das mir einreden wollte, dass das möglicherweise doch nicht (bei mir) funktioniert.

 

Ich ging beharrlich Schritt für Schritt weiter. Unaufhaltsam. Das war alles andere als leicht für mein Umfeld. Denn damit einher gingen auch persönliche Veränderungen, was im Grunde genommen ja auf der Hand liegt, den sonst würde das Ganze ja nicht "VER-ÄNDERUNG" heissen, zumal die Ereignisse an sich schon prägen und verändern. 

 

Ich lernte mich immer besser selbst kennen. Ich lernte, zu 100% Verantwortung für mich und mein Leben zu übernehmen und mich an erste Stelle zu setzen (kleine Anmerkung: nein, das hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern mit ganz viel Selbstliebe, die jedem gut steht...). Und ich hörte mehr und mehr wieder auf meine innere Stimme und auf mein Bauchgefühl und richtete mein Leben mehr und mehr danach aus, was ich für richtig halte und was mir gut tut. Im Grunde genommen hörte ich also auf meine Seele, die mir zunächst noch zaghaft, dann aber immer lauter und immer deutlicher mitteilte, was MEIN Weg, MEINE Werte, MEINE Ziele sind, der mich ausmachen und wofür ich auf dieser Welt bin.


Ich war für mein Umfeld plötzlich nicht mehr "die frühere" Birgit, die man bisher kannte. Das war und ist bis heute zum Teil irritierend für Einige. Mich stört(e) das jedoch nicht, denn ich merkte ja, dass ich auf MEINEM richtigen Weg bin und mein grosses Ziel, vollkommen gesund und schmerzfrei zu werden, immer näher rückte. Viele positive Feedbacks aus dem Freundeskreis motivierten mich zusätzlich, meinen eingeschlagenen Weg nicht mehr zu verlassen. Dass es nicht zur Hochzeit kam, sondern in der Zwischenzeit meine langjährige Partnerschaft auseinanderging, sei an dieser Stelle auch kurz erwähnt.

 

Ich setzte mich zudem mit den Gesetzmässigkeiten des Lebens, des Universums, mehr und mehr auseinander, las viel darüber, besuchte Webinare und wurde mir mehr und mehr bewusst, dass ich im Laufe des Lebens mich immer mehr von meinem eigentlichen Wesenskern, meiner Essenz, meinem wahren ICH aufgrund unterschiedlichster Einflüsse von aussen abgewandt hatte. Das sind v.a. zahlreiche Muster, Strukturen und Glaubenssätze, die ich übernommen habe und mir nun nicht mehr dienlich sind. Sich von diesen zu lösen und diese zu durchbrechen, ging allerdings nicht von heute auf morgen. Das erforderte viel Geduld und Ausdauer mit mir selbst und viel Transformationsarbeit.

 

Ich lernte dank meiner Therapeuten, ich nenne sie liebevoll auch meine Seelentherapeuten, Wegbegleiter und Lehrer, in diesem Zusammenhang immer mehr über die universellen (Energie-)Gesetze und arbeitete vieles aus meiner Vergangenheit auf. Ich ging meinen Weg beharrlich weiter. Schliesslich fühlte er sich für mich absolut stimmig an und Fortschritte waren erkennbar, auch wenn die Fortschritte deutlich mehr Zeit in Anspruch nahmen, als ich mir jemals zu Beginn vorgestellt hätte. Der Körper ist - nebst Geist und Seele - in solch einem Entwicklungsprozess das schwächste Glied in der Kette und fordert die grösst nötige Geduld und Zeit ein.

 

Gemäss dem Motto "Lieber ein Fortschritt als kein Fortschritt" ging ich geduldig Schritt für Schritt meinen Weg weiter und lernte, jede neue Situation, jeden neuen Rückschlag - und ich kann an dieser Stelle erwähnen, ich erlebte unzählige harte Rückschläge auf allen Ebenen des Lebens (beruflich, privat, finanziell, etc.) bis hin zu Selbstmordgedanken, die alles von mir abverlangten, damit ich nicht doch resigniere und vorzeitig aufgebe - geduldig anzunehmen und daraus zu lernen und daran zu wachsen. Ich war plötzlich wieder Schülerin und hatte ganz bezaubernde und wundervolle Lehrer um mich herum. Diesen Menschen und meiner eigenen inneren Überzeugung gepaart mit enormer Geduld und Beharrlichkeit habe ich heute zu verdanken, dass ich heute gesund und schmerzfrei bin und das Leben wieder sukzessive mehr und mehr in vollen Zügen geniessen lerne und Dinge wieder in mein Leben integriere, die ich jahrelang vermisst habe oder noch nie in diesem Leben gewagt habe. Kurz um: ich habe gelernt, wieder auf meine innere Stimme zu hören und dieser voll und ganz zu vertrauen!


2018, kurz vor meiner vollständigen Genesung und als ich die Fragen nach dem "WARUM" endlich beantwortet hatte, entschied ich mich, das ursprüngliche Konzept der GESTALTBAR als Antwort auf meinen eigenen langen Leidensweg, die in dieser Zeit gesammelten, zahlreichen, extrem wertvollen Erfahrungen, das angeeignete Wissen und all meine Fähigkeiten und Talente anzupassen, um daraus einen ganzheitlichen Beratungs- und Supportansatz zu kreieren und davon so viele Menschen wie möglich profitieren zu lassen: Aus "GESTALTBAR - wohnen und geniessen" entstand "GESTALTBAR - Deine happy life Agentur. Alles ist GestaltBAR. happy way, happy life mit Herz!"

 

Fest steht: es liegt mir sehr am Herzen, mit meiner Arbeit etwas zurückgeben an die wundervolle Welt und mit meiner Unterstützung so viele Menschen wie möglich glücklich zu machen, indem ich ihnen belastende Arbeiten abnehme, ihnen Impulse gebe, für sie da bin und damit ihre Sorgen und ihren Stress reduziere.

 

Last but not least:

An dieser Stelle möchte ich allen meinen zahlreichen Wegbegleitern, Unterstützern und (Seelen-)Therapeuten von ganzem Herzen HERZLICHEN DANK sagen, dass sie mich auf meinem Heilungsweg liebevoll, geduldig und mit ganz viel Empathie und Verständnis begleitet haben, immer für mich da waren und mich stets ermutigt haben, an meine vollständige Genesung zu glauben, weil sie mir vermittelten, dass das möglich ist. Sie schenkten mir meinen Mut, meine Zuversicht, mein Ur-Vertrauen, meine Liebe zu mir selbst, meinen Optimismus, meine Furchtlosigkeit und meine Energie zurück und haben einen grossen Anteil daran, dass die GESTALTBAR heute so existiert, wie sie existiert.

 

Danke.

Thank you.

Muchas gracias.

Merci.

 

Namaste.

Birgit



GESTALT.BAR

Deine happy life Agentur 


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birgit kunze

 

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